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Produktbeschreibung

PRÄDESTINATION & VORSEHUNG beinhaltet je eine kurze Abhandlung von Zacharias Ursinus und von Caspar Olevian zu diesem Themenkomplex. Beide Verfasser waren deutsche Reformatoren der zweiten Generation und direkt in die Glaubenskämpfe von Reformation und Gegenreformation gestellt. Sie waren Bibelgelehrte und Glaubensflüchtlinge.

Dieses Buch macht deutlich, dass die Reformatoren im Zuge des hervorgebrochenen Schriftprinzips zu Forschern in der Heiligen Schrift wurden. Sie legten das theologische Heilssystem der römischen Kirche beiseite, welches auf Werkgerechtigkeit und den Bemühungen der Gläubigen fußte, und knüpften an der Theologie der frühen Kirche an.

Dies führte – in unterschiedlichen Ausprägungen – zu einem allgemeinen Konsens in der evangelischen Theologie: Gott hat zum Heil auserwählt und schenkt deshalb den Glauben, ohne dass dies ein eigenes Werk des Menschen ist. Und dies machte Ursinus und Olevian auch in Zeiten von Anfechtung und Verfolgung glaubensstark und treu in der Nachfolge. Denn sie wussten, dass ihre Berufung himmlischer Natur war.

Technische Daten

General
Autor Zacharias Ursinus / Caspar Olevian
ISBN 9783948475376
Seitenanzahl 76
Format Hardcover

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Henrik

Sep 11, 2021

Zwei Reformatoren erläutern ein komplexes Thema

Die vorliegende Publikation widmet sich dem Themenkomplex der Erwählungslehre. Die Autoren bekennen sich beide zur souveränen Gnadenwahl Gottes. "Gott hat zum Heil auserwählt und schenkt deshalb den Glauben, ohne dass dies ein eigenes Werk des Menschen ist". Im ersten Teil wird der Leser mit in einen Brief von Ursinus genommen, der sich dem Thema der Vorherbestimmung widmet. Ursinus plädiert für ein vorurteilsfreies Lesen der Schrift. Er hat sich alle relevanten Stellen zu diesem Themenkomplex angeschaut und kommt zu dem Schluss: "Es gibt kein Stück der heiligen Lehre, über welches sich in den prophetischen und apostolischen Schriften mehr stellen finden als eben von der Vorhersehung, von der Erwählung und dem freien Willen, sodass es mich verwundert, wie gelehrte und christliche Männer hier nicht vorwärtskommen können". Seine Ausführungen stellen dann den allgemeinen KOnsens in der reformatorischen Theologie, wie oben beschrieben, vor. Im zweiten Teil blickt Casper Olevian auf die Vorsehung Gottes. Dabei hat er die ganze Lehre von der Vorhersehung Gottes in fünf Hauptstücke gegliedert, die er dem Leser nahebringt. "Gott hat in allen seinen Werken ein solches Ende und Ziel, welches mit seiner ewigen und unwandelbaren Gerechtigkeit übereinstimmt". Aus diesen Thesen stellt er im Anschluss den Frucht und Nutzen für den Glaubensalltag des Einzelnen vor. Insgesamt liegt ein Buch vor, dass beim Lesen das Mitdenken einfordert. Zwar wurde der Text behutsam angepasst, doch ist der Schreibstil weiterhin komplex (Satzbau, Wortwahl). Leser, die das Thema interessiert, erhalten hier Einblick in das Denken der frühen reformatorischen Generation. Beiden Autoren ist gemeinsam, dass sie die Bibel sprechen lassen wollen und sich aus der Lehre der Schrift eine Überzeugung entwickelt.

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